Opposition oder Chance?
Eine Zusammenstellung
[Opposition or Opportunity?]
„Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.“ – Johannes 16,33
Gehen wir treu unserer Mission nach, die Welt mit der Botschaft zu erreichen, müssen wir damit rechnen, gelegentlich auf Widerstand zu stoßen. Widerstand, Opposition und Schwierigkeiten sind ein Bestandteil des Lebens in unserem aktiven Dienst für den Herrn.
Als Christen sind wir aufgerufen, Widrigkeiten gelassen hinzunehmen und den Herausforderungen, die sie mit sich bringen, mit Glauben zu begegnen. Das stärkt uns geistlich, mental und emotional, sodass wir nicht nur die Stürme des Lebens überstehen, sondern auch darauf vertrauen können, dass der Herr selbst scheinbar negative Umstände zu unserem Besten wendet und uns Gelegenheiten bietet, sein Werk voranzubringen. Wir können den Stürmen der Widrigkeiten die uns treffen, trotzen, im unerschütterlichen Vertrauen darauf, dass Jesus in jeder Schwierigkeit, einen Sinn, Zweck und einen Plan hat.
Wenn wir den Herrn um seine Sichtweise auf die Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, bitten und um seine Führung, wie wir angemessen reagieren und proaktiv handeln können, ermöglicht uns dies, Widrigkeiten und Widerstand gelassen zu begegnen und unsere Energie und Anstrengungen auf die Lösungen und die Siege zu konzentrieren.
Wenn wir mit Widrigkeiten konfrontiert werden, bedeutet das nicht unbedingt, dass wir etwas falsch gemacht oder einen Fehler begangen haben. Wenn wir es vernachlässigen, Gebetsvoll zu sein und uns mit anderen zu beraten, die der Herr als gottesfürchtige Ratgeber in unser Leben brachte, und wenn wir es versäumen, im Einklang mit dem Herrn zu bleiben, dann könnte dies zu unklugen und unüberlegten Entscheidungen führen; Fehler, aus denen wir lernen müssten, könnte die Folge sein. Aber das ist nicht immer der Grund für Widrigkeiten. Wenn wir unser Leben und unsere Arbeit im Gebet dem Herrn anvertrauen und „in schwierigen Situationen euer Glaube geprüft wird, dann freut euch darüber. Denn wenn ihr euch darin bewährt, wächst eure Geduld. Und durch die Geduld werdet ihr bis zum Ende durchhalten, denn dann wird euer Glaube zur vollen Reife gelangen und vollkommen sein und nichts wird euch fehlen.“ – Jakobus 1,2-4
Unabhängig von den Umständen sollten wir im Glauben darauf vertrauen, dass wir die Schwierigkeiten durchstehen und auf die eine oder andere Weise gestärkt aus dieser Erfahrung hervorgehen – sei es gestärkt, weiser, fähig, ein gutes Zeugnis abzulegen, oder in der Lage, trotz der Krise weiter voranzukommen. Wir können die Herausforderungen, die auf uns zukommen, annehmen und die Chancen begrüßen, die Welle der Widrigkeiten zu meistern, gestärkt daraus hervorzugehen und uns über die Schwierigkeiten zu erheben. – Maria Fontaine
Jeder große Mann oder jede große Frau des Glaubens – und sogar Idealisten, die nicht unbedingt religiös waren – sahen sich im Laufe ihres Lebens mit Widerstand und Widrigkeiten in vielfältiger Form und in unterschiedlichem Ausmaß konfrontiert. Das Zeugnis ihres Lebens ist oft geprägt vom Kampf gegen Widrigkeiten, von der Weigerung, sich von Widerstand beirren zu lassen, und vom unerschütterlichen Voranschreiten, um ihre Berufung und Mission zu erfüllen. Sie hatten ein Ziel, und sie wussten, dass ihnen die Verwirklichung dieses Ziels nicht auf dem Silbertablett serviert werden würde. Widerstand zeigte sich in vielen Formen: politischer Widerstand, Widerstand von denen, die ihre finanziellen Interessen schützten, Widerstand von den religiösen Mächten ihrer Zeit, Widerstand von Freunden und Familie, Widerstand von feindseligen Medien, Widerstand von Bildungseinrichtungen.
Wer in dieser Welt Großes erreichen und monumentale Veränderungen und Verbesserungen bewirken wollte, sah sich enormen Herausforderungen und großem Widerstand gegenüber. Diejenigen, die für das Recht von Kindern auf Schulbildung und gegen frühe Arbeitstätigkeit kämpften, stießen auf Widerstand. Diejenigen, die für die Gleichberechtigung der Rassen kämpften, sahen sich ständigem Widerstand ausgesetzt. Diejenigen, die für die Abschaffung des Sklavenhandels kämpften, stellten sich den Finanzmagnaten ihrer Zeit entgegen. Diejenigen, die sich dafür einsetzten, dass die einfachen Leute die Bibel lesen konnten, sahen sich Widerstand und Verfolgung durch die religiösen Machthaber ihrer Zeit ausgesetzt. Und diese Liste kann so fortgesetzt werden.
Diejenigen, die eine Botschaft der Erlösung, des Glaubens und der Wahrheit verkünden, stehen oft im Widerspruch zur Welt und ihrem Status quo.—Jesus, in Prophetie
In Philipper 2,13 heißt es: „Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Wirken veranlasst nach seinem guten Plan.“ Und im 1. Thessalonicher 5,24 heißt es: „Gott, der euch berufen hat, ist treu; er wird es auch tun.“ In diesen Verheißungen liegt eine wunderbare Befreiung, denn wenn wir uns darauf konzentrieren, was Gott durch uns wirkt, nimmt das den Druck von uns und legt ihn auf ihn. Unsere Aufgabe ist es, im Glauben voranzugehen, uns auf Gott zu verlassen und ihm zu vertrauen, dass er seinen Plan in allem, wozu er uns berufen hat, verwirklichen wird.
Das bedeutet nicht, dass alles reibungslos verlaufen wird. Wo immer das Werk Gottes vollbracht wird, müssen wir mit Widerstand rechnen – nicht nur auf den Missionsfeldern, sondern auch in unseren eigenen Familien und Gemeinden. Es wird immer Fallstricke und Hürden geben, aber wenn Christus unsere Stärke ist, werden die Schwierigkeiten unser Engagement nur vertiefen, denn wir lernen nicht nur aus ihnen, sondern erfahren in ihnen die unerschöpflichen Ressourcen Christi. Wir werden niemals zu einer Aufgabe berufen, ohne dass Christus uns ausrüstet und befähigt, und darin gründet sich unser Vertrauen; nicht in dem, was wir tun, sondern in dem, was Christus durch uns tut.—Charles Price
Widrigkeiten sind strenger Lehrmeister, die uns von dem auferlegt werden, der uns besser kennt als wir uns selbst, da er uns auch mehr liebt, als wir uns selbst. Derjenige, der mit uns ringt, stärkt unsere Nerven und schärft unsere Fähigkeiten. Unser Gegner ist unser Helfer. Dieser Kampf mit den Schwierigkeiten macht uns mit unserem Ziel vertraut und zwingt uns, es in all seinen Zusammenhängen zu betrachten. Er lässt nicht zu, dass wir oberflächlich bleiben. – Edmund Burke
Schwierigkeiten sind die Eintrittskarten zum Spiel des Lebens. Doch manchmal können wir uns des Gedankens nicht erwehren, dass das Leben ohne all diese Probleme und Mühen viel angenehmer wäre. Geht es dir auch so? Bevor du antwortest, denke einmal über Folgendes nach:
In einer Welt ohne Hindernisse gibt es keine Champions, keine Helden; ohne Leid keine Heiligen; ohne Kämpfe keine Siege; ohne Regen keine Regenbögen. Ist eine Welt mit Schmerz nicht lohnender als eine ohne? Ist Hitze nicht notwendig, um Gold zu schaffen, Druck und Schleifen notwendig, um Diamanten zu schaffen, und Widrigkeiten notwendig, um Charakter zu formen?
Henry Ford drückte denselben Gedanken so aus: „Das Leben ist eine Aneinanderreihung von Erfahrungen, von denen jede uns größer macht, auch wenn es manchmal schwerfällt, dies zu erkennen. Wir müssen lernen, dass die Rückschläge, die wir erdulden, uns helfen, weiterzumachen und voranzukommen.“ – Chuck Gallozzi