Wie das Christentum dem Leben einen Sinn gibt

März 24, 2015

[How Christianity Makes Sense of Life]

Zusammenstellung

Das Christentum ist nicht nur ein Versuch, etwas Sinn aus einem kleinen Teil der Wirklichkeit zu machen. Das Christentum ist eine Weltanschauung, die einem genau diesen Sinn des Lebens anbietet. Es erläutert die größten Menschheitsfragen und behandelt die am meisten erforschten Themen der Geschichte: Leben nach dem Tod, der Ursprung des Universums, die Existenz und der Charakter Gottes, der universelle Konflikt zwischen Gut und Böse. Alles das und mehr wird in der Botschaft angesprochen, die wir die Gute Nachricht nennen. – Stuart McAllister

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In der christlichen Weltanschauung wird in noch speziellerer Weise darauf eingegangen, dass Gott nicht abgewandt und entfernt vom Bösen bleibt; tatsächlich betritt Gott unsere Welt des Bösen, des Leidens und der Ungerechtigkeit in der Person von Jesus Christus. Er kommt, nimmt die Stelle Gottes ein, befreundet sich mit Randgruppen, heilt die Kranken, verkündet Hoffnung für jene, die sich von ihren aussichtslosen Wegen abwenden, Ihm zu folgen. Jesus stirbt nackt an einem Kreuz, steht von den Toten auf, beweist Seine Behauptungen als wahr und verspricht, zurückzukehren, alles Unrecht aufzuheben und eine neue Schöpfung herzustellen, in der weder Ungerechtigtkeit noch Böses existieren.– Paul Copan

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Unsere Weltanschauung ist in gewisser Hinsicht die Brille, durch die wir eigentlich auf die Wirklichkeit schauen. Das gefällt mir am christlichen Glauben. Er entspricht der Wirklichkeit. Er bildet als Weltanschauung ein Ganzes; er ist durchgängig logisch. Wir können ihn ausprobieren und er bringt unserem Leben einen Sinn für die wichtigsten Bestrebungen, mit denen wir uns beschäftigen. Hab keine Angst vor Wissenschaften auch nicht vor Philosophie. Auch nicht davor, Weltreligionen zu untersuchen. Alle diese sollten gut verstanden und ihnen sinnvoll entgegnet werden. – Ravi Zacharias

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Heute wäre eine revolutionäre Bildung ein „zurück zu Gott Training“ und das wäre heutzutage etwas wirklich Revolutionäres! Zurück zu Gott, was die Schöpfung betrifft. Zurück zu echtem Glauben in der Religion, zurück zur Schöpfung in der Wissenschaft, zurück zu einem Plan hinter der Geschichte, zur Schönheit in der Kunst, zur Harmonie in der Musik, zu Regeln, wie man Lesen lernt, zu richtigem und falschem Benehmen, zu Ordnung in Regierungsangelegenheiten und zu Gott in Allem – dem Schöpfer aller Dinge, dem Designer von Allem, dem Planer – damit das Leben wieder einen Sinn hat.

Denn Gott ist der einzige, der dem Leben eine wirkliche Bedeutung geben kann. Lasst uns wieder auf Gott in unserem Bildungssystem zurückkommen, in jedem Fach in jeder Richtung. Ich habe jahrelang Unterricht gegeben und in Allem Gott hervorgehoben, gezeigt, dass in Allem Perfektion herrscht und dass der Vollkommene eine Hand in der Erschaffung von Allem hatte, und es einen Grund für alles gab.

Zurück zu logischem Denken, zurück zu einem Muster für das Dasein, entworfen von einem göttlichen Designer, der die Pläne nach Gesetzmäßigkeiten verfasst, Ordnung schafft und dem Universum eine Bedeutung und den Planeten einen Sinn schenkt, unserem Herz Liebe und uns inneren Frieden, unserem Körper Gesundheit und unserem Verstand Ruhe schenkt, der unser Leben mit Behagen und unsere Seele mit Freude füllt, uns erkennen lässt, dass die Ehrfurcht vor dem Herrn der Anfang der Weisheit ist, und diese einfache Erkenntnis nicht ausreicht, sondern es wichtiger ist, wie wir sie zur Ehre Gottes einsetzen.

Wir müssen Gott in Allem sehen, um ihm Sinn zu geben, Grund, Ziel, Plan, Design, Frieden, Sicherheit und Ordnung und einen Plan fürs Leben, geschenkt von dem großen Designer unter Seiner Regierung und Seinen Gesetzen, richtigen und falschen und absoluten Werten, ohne die es keinen Frieden, keine Ordnung und kein Glück geben kann.

Danke Gott für absolute Werte und Regeln des Herrschers, damit wir den Unterschied zwischen Richtig und Falsch verstehen und darum auf dem Wege Seine Liebe, Seiner liebevollen Gesetze und vernünftigen Regeln Glück finden. Möge Gott dir helfen, Ihn zu kennen, denn Ihn zu erkennen „ist der Weg zum ewigen Leben.“ [2] – David Brandt Berg

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Eine befriedigende Weltanschauung muss auf mehr antworten können als darauf, wie man seinen eigenen Verdienst vergrößert oder sein eigenes Vergnügen vermehrt. Sie muss stichhaltige Antworten bieten, auf die schwierigen Lebensfragen, die uns in der Stille und Dunkelheit der Nacht verfolgen: „Warum sind wir hier?“, „Was wird passieren?“, „Wie sollen wir leben?“, und „Was ist die Voraussetzung für Errettung?“ Viele heutige Menschen verbringen ihr Leben nicht aus Reflexion heraus, sondern aus Überreizung. Möglicherweise nahmen sie sich niemals die Zeit, ihre eigene Weltanschauung zu untersuchen, und während sie von einer Aktivität zur nächsten springen, verdrängen sie das bohrende Gefühl, dass etwas fehlt. Deswegen werden sie sich wahrscheinlich nicht bewusst, zumindest nicht für einen langen Zeitraum, dass sie nach einer „abgespeckten“ Weltanschauung agieren, eine, die Vergnügen und Macht betont, doch das, was von Dauer ist, ausklammert.

Die beste sich anzueignende Weltanschauung ist die einzig wahre, jene, die völlig der Wirklichkeit entspricht. Das Christentum verspricht kein perfektes Leben im Hier und Heute. Zugegebenermaßen garantiert Christus nachzufolgen Probleme und Schwierigkeiten … doch wenn das, was du jetzt möchtest, ein würdiges Leben ist – ein gut geführtes Leben – und die Garantie von dem Einen, der Vollkommenheit definiert, vollkommen gemacht zu werden, dann wird die christliche Weltanschauung dein Endziel sein. – Al Serrato

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Athleten mit ihrem ganzen Herzen gegeneinander wettstreiten zu sehen, erinnert mich an das, was der Apostel Paulus im 1. Korinther 9:24-27 sagte:

„Denkt daran, dass alle wie in einem Wettrennen laufen, aber nur einer den Siegespreis bekommt. Lauft so, dass ihr ihn gewinnt! Jeder Athlet übt strenge Selbstdisziplin. Er tut das allerdings, um einen Preis zu erringen, dessen Wert verblassen wird – wir aber tun es für einen ewigen Preis. So halte ich mir stets das Ziel vor Augen und laufe mit jedem Schritt darauf zu. Ich kämpfe wie ein Boxer, aber nicht wie einer, der ins Leere schlägt. Mit der eisernen Disziplin eines Athleten bezwinge ich meinen Körper, damit er mir gehorcht. Sonst müsste ich befürchten, dass ich zwar anderen gepredigt habe, mich danach aber womöglich selbst disqualifiziere.“ [2]

Die Aufgaben, die sich uns als Christen stellen, sind von olympischen Ausmaßen. Um jetzt Gottes Königreich zu errichten, können wir uns keine „Trittbrettfahrer“ leisten. Jeder Christ sollte mit einer biblischen Weltanschauung ausgerüstet sein, mit dem Wissen, wie sich die Schrift auf jeden Lebensbereich anwenden lässt, mit Mut, Entschlossenheit, Einfallsreichtum und Weisheit. Ich vermute, die meisten Christen bekommen diese Art von Training nicht. Könnte es sein, dass wir christlichen Wettläufer am Wegesrand liegenbleiben beim Wettlauf des Lebens? – Dr. Jeff Myers

Erschienen auf Anker im März 2015. 


[1] Sprüche 9:10.

[2] Johannes 17:3.

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