Oktober 30, 2026
Eine Zusammenstellung
[Walk in Peace]
Die Benachrichtigung leuchtete auf meinem Handy auf. Mir stockte der Atem, als ich danach griff. Was, wenn es schlechte Nachrichten sind? Die Worte verschwammen: „Ein Folgetest ist erforderlich, da Ihre Ergebnisse auffällig sind.“
Während meine Gedanken rasten und die schlimmsten Szenarien ausmalten, durchfuhr mich eine Hitzewelle, und einen Moment lang konnte ich mich nicht bewegen.
Dann begann ich leise – fast unwillkürlich – ein altes Kirchenlied zu summen. „Ich habe Frieden wie ein Fluss …“
Ich brauchte diesen Frieden. Also suchte ich in der Heiligen Schrift und fand Jesaja 26,3: „Die mit einem festen Sinn (die ihre Gedanken fest auf dich richten) umgibst du mit Frieden, weil sie ihr Vertrauen auf dich setzen!
Dieser Vers erinnerte mich auch an Epheser 6,15, wo der Apostel Paulus die beschuhten Füße des Friedens als Teil der Waffenrüstung Gottes beschreibt.
Zur Zeit des Paulus im ersten Jahrhundert, trugen römische Soldaten robustes Schuhwerk, die sogenannten Caligae, eine Mischung aus Stiefel und Sandale. Diese für den Kampf konzipierten Caligae hatten dicke Sohlen, die mit Schuhnägeln– scharfen, eingelassenen Stiften, ähnlich heutigen Fußballschuhen – verstärkt waren. Dabei handelte es sich nicht bloß um bequemes Schuhwerk; die Schuhe waren vielmehr Waffen an sich. Die Stifte sorgten für Bodenhaftung, verhinderten ein Ausrutschen im Kampfgetümmel und ermöglichten es den Soldaten, kilometerweit zu marschieren. Im Gefecht erlaubten diese Stifte es ihnen zudem, auf am Boden liegende Feinde einzutreten (ein für uns heute schrecklicher Gedanke).
Diese Schuhe waren für das Überleben eines Soldaten unerlässlich. Ohne sie konnten seine Füße auf dem Schlachtfeld leicht durch scharfe Gegenstände verletzt werden. Doch mit festem Halt konnte sich der Krieger sicher bewegen und war für jedes Gelände und jeden Feind gerüstet.
Vielleicht ist dies der Grund, warum Paulus uns auffordert, uns mit der Bereitschaft auszurüsten, die aus dem Evangelium des Friedens erwächst (Epheser 6,15). Unsere geistigen Kämpfe erfordern einen sicheren Stand.
Der Feind will nichts sehnlicher, als unseren Frieden zu stören. Deshalb streut er Ablenkungen, Entmutigung und Angst in unseren Weg, in der Hoffnung, uns zum Straucheln und Zweifeln zu bringen. Doch das Evangelium gibt uns Halt. Es schenkt uns Stabilität, wenn das Leben chaotisch erscheint, Ausdauer auf langen Wegen und Schutz, wenn der Feind uns zu Fall bringen will. Es lässt uns voranschreiten, selbst wenn alles in uns zurückweichen möchte.
Was versucht dich heute aus der Bahn zu werfen? Eine schlimme Diagnose? Eine zerbrochene Beziehung? Die Last der Ungewissheit in dieser Welt?
Solches soll dich daran erinnern, dass Jesus selbst dein Friede ist (Epheser 2,14). Er ist dir bereits vorausgegangen. Er hat den Weg geebnet, und wenn du deinen Sinn fest auf ihn richtest, wird er dich in vollkommenem Frieden bewahren.
Ganz gleich, was dir heute begegnet, du kannst tief durchatmen, voll und ganz vertrauen und sicher in seinem Frieden wandeln.
„Vater, heute ziehen wir die Schuhe des Friedens an, fest gegründet auf die frohe Botschaft Jesu. Wenn bestimmte Situationen unser Fundament zu erschüttern drohen, wenn Angst und Sorge uns überkommen, erinnere uns daran, dass du die Kontrolle hast und dein Friede alles Verstehen übersteigt. Führe, leite und stärke unsere Füße in vollkommenem Frieden, während wir dir vertrauen. Im Namen Jesu. Amen.“ – Dr. Avril Occilien-Similien 1
Eine besondere Art von Frieden
Wie oft erreichen wir endlich einen Zustand von innerem Frieden und wünschen uns dann, wir könnten ein Schild mit der Aufschrift „Bitte nicht stören“ aufhängen?
Natürlich können wir Störungen und Stresssituationen nicht verhindern, aber die Bibel sagt, dass Gott uns in solchen Momenten Frieden schenken kann. „Du bewahrst den in vollkommenem Frieden, dessen Sinn auf dich gerichtet ist, weil er auf dich vertraut“ (Jesaja 26,3). Wenn wir uns Jesus zuwenden, schenkt er uns seinen Frieden. Wenn wir Zeit mit ihm im Gebet verbringen, sein Wort lesen oder einfach nur an ihn denken, werden wir, so die Bibel, seinen verheißenen Frieden erfahren.
Manchmal scheint es uns unmöglich, inneren Frieden zu bewahren. Schon allein der Alltag kann eine Herausforderung sein. Doch Jesus ist der Friedensfürst, und er verspricht: „Ich lasse euch ein Geschenk zurück – meinen Frieden. Und der Friede, den ich schenke, ist nicht wie der Friede, den die Welt gibt. Deshalb sorgt euch nicht und habt keine Angst“ (Johannes 14,27). Wenn du also am liebsten ein „Bitte nicht stören“-Schild um deinen Hals hängen würdest, denk daran, dass er uns einen ganz besonderen Frieden schenkt – einen ewigen, tiefen, spürbaren Frieden. – Chloe West
In Frieden leben
In Frieden zu leben, lässt sich mit den Blütenblättern einer Blume vergleichen, die sich im Morgenlicht entfalten. Der Frieden in unserem Leben entfaltet sich, je mehr wir über Gott lernen. Wir entdecken seine unerschütterliche Treue. Wir erfahren seine unendliche Güte. Wir entdecken mehr von Seinen Verheißungen (Psalm 100,5; 115,11; Jesaja 26,4). Wir lernen, uns in seiner überwältigenden Liebe zu uns zu sonnen (Römer 8,38–39). Wir weigern uns, unser Maß an Zufriedenheit von den sich ständig ändernden Umständen bestimmen zu lassen, sondern vertrauen stattdessen auf den Charakter Gottes, der sich niemals ändert (Jakobus 1,1 ; Maleachi 3,6).
Wenn wir uns angewöhnen, den Herrn als unsere Zuflucht zu nutzen, beginnen wir, im Frieden Gottes zu leben (Psalm 46,1; 62,8). Psalm 91,1-2 birgt das Geheimnis des Friedens Gottes: „Wer im Schutz des Höchsten lebt, der findet Ruhe im Schatten des Allmächtigen. Der spricht zu dem HERRN: ‚Du bist meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, dem ich vertraue.‘“ Dieser geheime Ort in unserem Herzen ist der Ort, an dem wir Gott begegnen. Wenn wir uns entscheiden, dort zu leben und uns unter seinem Schutz zu bergen, in ständiger Gemeinschaft mit ihm, können wir friedvoll bleiben, selbst wenn die Umstände es nicht sind. Wenn wir lernen, in Zeiten der Not zu ihm zu rufen, erfahren wir, dass sein Friede wirklich alles menschliche Verstehen übersteigt (Philipper 4,7). – Got Questions 2
Seelenfrieden wiederherstellen
Teile deine Probleme mit Jesus und lass ihn sie dir abnehmen.
Hiob 22,21: Nun mach Gott zu deinem Freund und schließe Frieden mit ihm. Dadurch wird das Gute wieder in dein Leben kommen.
Psalm 55,22: Bring deine Sorgen vor den HERRN, er wird dir helfen. Er wird nicht zulassen, dass der Gottesfürchtige stürzt und fällt.
Johannes 14,27: Ich lasse euch ein Geschenk zurück – meinen Frieden. Und der Friede, den ich schenke, ist nicht wie der Friede, den die Welt gibt. Deshalb sorgt euch nicht und habt keine Angst.
Philipper 4,6–7: Sorgt euch um nichts, sondern betet um alles. Sagt Gott, was ihr braucht, und dankt ihm. Ihr werdet Gottes Frieden erfahren, der größer ist, als unser menschlicher Verstand es je begreifen kann. Sein Friede wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.
1. Petrus 5,7: Überlasst all eure Sorgen Gott, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft!
Richte deinen Blick auf Jesus und seine Güte.
Psalm 94,19: Als mich viele Sorgen quälten, gab dein Trost mir neue Hoffnung und Freude.
Jesaja 26,3: Die mit einem festen Sinn (deren Sinn auf dich gerichtet ist) umgibst du mit Frieden, weil sie ihr Vertrauen auf dich setzen!
Philipper 4,8: Und nun, liebe Freunde, lasst mich zum Schluss noch etwas sagen: Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. Denkt über das nach, was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen.
Hebräer 12,1–2: Da wir von so vielen (einer so großen Wolke von) Zeugen umgeben sind, die ein Leben durch den Glauben geführt haben, wollen wir jede Last ablegen, die uns behindert, besonders die Sünde, in die wir uns so leicht verstricken. Wir wollen den Wettlauf (mit Geduld) bis zum Ende durchhalten, für den wir bestimmt sind. Dies tun wir, indem wir unsere Augen auf Jesus gerichtet halten, von dem unser Glaube vom Anfang bis zum Ende abhängt. Er war bereit, den Tod der Schande am Kreuz zu sterben, weil er wusste, welche Freude ihn danach erwartete. Nun sitzt er an der rechten Seite von Gottes Thron im Himmel!
Schöpfe Frieden aus Gottes Wort.
Psalm 119,165: Die dein Gesetz lieben, haben großen Frieden, sie werden nicht zu Fall kommen.
Johannes 16,33: Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.
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