April 17, 2026
[The Reality of Eternity]
Die meisten Menschen sind von der Zukunft fasziniert. In Büchern und Filmen wird sie auf interessante, aufregende Weise dargestellt. „Matrix“ beispielsweise zeigt eine Zukunft, in der ein gigantisches System künstlicher Intelligenz die Gedanken der Menschen kontrolliert und eine Illusion einer realen Welt erschafft. Dann gibt es noch „WALL-E“, der zukünftige Menschen zeigt, die in schwebenden Maschinen um andere Planeten herumreisen und glücklich und zufrieden nichts tun.
Die Bibel lehrt uns, dass die Zukunft über die Erde hinausreicht, aber nicht so, wie es oft in Science-Fiction-Filmen dargestellt wird. Gott hat uns für die Ewigkeit geschaffen (Prediger 3,11). Wenn wir sterben und diese Erde verlassen, werden wir die Ewigkeit irgendwo verbringen. Die Bibel verheißt, dass jeder, der Jesus in sein Leben aufnimmt, die Ewigkeit im Himmel mit ihm verbringen wird (Johannes 3,16).
Während Science-Fiction alle möglichen Zukunftsszenarien entwirft, war Jesus viel mehr daran interessiert, uns die Realität der Ewigkeit verständlich zu machen. In Johannes 14,1–3 beschreibt Jesus den Himmel als einen realen Ort, an dem er mit seinen Jüngern leben wird:
Habt keine Angst. Ihr vertraut auf Gott, nun vertraut auch auf mich! Es gibt viele Wohnungen im Haus meines Vaters, und ich gehe voraus, um euch einen Platz vorzubereiten. Wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch dann so gesagt? Wenn dann alles bereit ist, werde ich kommen und euch holen, damit ihr immer bei mir seid, dort, wo ich bin.
Jesus sagt uns, dass wir selbst entscheiden können, ob wir die Ewigkeit mit ihm verbringen wollen: „Ich versichere euch: Wer meine Botschaft (mein Wort) hört und an Gott glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Er wird nicht für seine Sünden verurteilt werden, sondern ist bereits den Schritt vom Tod ins Leben gegangen.“ (Johannes 5,24). Das ewige Leben mit Jesus beginnt in dem Moment, in dem wir ihn in unser Leben einladen. Das Leben, das wir mit Jesus auf Erden beginnen, wird in die Ewigkeit hineinreichen.
Wir glauben oft, wir müssten uns die Ewigkeit im Himmel verdienen, doch Jesus zeigte uns das Gegenteil. Während er am Kreuz hing, sagte er zu einem der Verbrecher neben ihm: „Ich versichere dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43). Dieser Mann hatte kein Leben voller guter Taten vorzuweisen und hatte nie die Chance bekommen, sich von seinem kriminellen Leben zu lösen. Er glaubte einfach an Jesus, und das genügte.
Nach Jesu Himmelfahrt betonten seine Jünger diese Botschaft immer wieder, wie Paulus schrieb: „Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes. Ihr werdet also nicht aufgrund eurer guten Taten gerettet, damit sich niemand etwas darauf einbilden kann“ (Epheser 2,8–9). … Der Himmel ist nicht nur wenigen Auserwählten vorbehalten. Er steht jedem offen, der Jesus vertraut. – Newspring Church 1
Ein guter Abschluss
Die Bibel erinnert uns oft an die Kürze des Lebens und die Gewissheit des Todes. … Aber die Bibel erinnert uns auch, wie C. S. Lewis es ausdrückte, daran, dass „bessere Dinge vor uns liegen als alles, was wir hinter uns lassen“.
Du wirst an einem bestimmten Tag sterben, genau wie ich. Gott weiß genau wann und wie, aber wir nicht. Was wir jedoch wissen, ist, dass es, wenn es soweit ist, zu spät sein wird, um Versäumtes nachzuholen. Und das wirft die Frage auf: Wie können wir uns auf unseren Abschied von dieser Welt vorbereiten, der jeden Tag näher rückt?
Das Beispiel des Apostels Paulus kann uns zum Nachdenken anregen und uns bei der Vorbereitung auf ein würdevolles Sterben unterstützen. … In seinem letzten Brief schrieb er an Timotheus:
Was mich betrifft, so wurde mein Leben schon als Opfer für Gott ausgegossen und der Augenblick meines Todes ist nahe. Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet und bin im Glauben treu geblieben. Nun erwartet mich der Preis – der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir am großen Tag seiner Wiederkehr geben wird. Doch diesen Preis gibt er nicht nur mir, sondern allen, die seine Rückkehr herbeisehnen“ (2 Timotheus 4,6–8).
Paulus schrieb den Philippern, „Mein Wunsch ist es, Christus zu erkennen und die mächtige Kraft, die ihn von den Toten auferweckte, am eigenen Leib zu erfahren. Ich möchte lernen, was es heißt, mit ihm zu leiden, indem ich an seinem Tod teilhabe,“ (Philipper 3,10). Nach drei Jahrzehnten, in denen er Jesus kannte und ihm nachfolgte, sagte Paulus, er sehne sich danach, wünsche sich mehr als alles andere ihn noch besser kennenzulernen und ihm ähnlicher zu werden.
Doch Paulus ist noch nicht da, wo er mit Christus sein möchte, und fährt deshalb fort:
Ich will nicht behaupten, ich hätte dies alles schon erreicht oder wäre schon vollkommen! Aber ich arbeite auf den Tag hin, an dem ich das alles mein Eigen nenne, weil auch Christus mich ja schon sein Eigen nennt. Nein, liebe Freunde, ich bin noch nicht alles, was ich sein sollte, aber ich setze meine ganze Kraft für dieses Ziel ein. Indem ich die Vergangenheit vergesse und auf das schaue, was vor mir liegt, versuche ich, das Rennen bis zum Ende durchzuhalten und den Preis zu gewinnen, für den Gott uns durch Christus Jesus bestimmt hat (Philipper 3,12–14).
Paulus macht uns klar, dass er die Vollkommenheit noch nicht erreicht hat, und er wiederholt sich, um dies zu betonen. Viele, vielleicht sogar die meisten von uns, können das nachvollziehen. Auch wir haben die tiefe Verbundenheit mit Christus und das christusähnliche Leben, zu dem Gott uns beruft, noch nicht erreicht. Wir bleiben hinter den Erwartungen zurück.
Es gibt einen Weg nach vorn, und Paulus zeigt ihn. Er lässt sich von seinen vergangenen Misserfolgen und Niederlagen nicht entmutigen und aufhalten. Stattdessen strengt er sich, wie ein Marathonläufer mit aller Kraft an, um sein Ziel zu erreichen.
Wenn wir Paulus' Ermahnung befolgen, Jesus in der täglichen Nachfolge treu nachzufolgen und den vor uns liegenden Lauf mit Ausdauer zu vollenden, werden wir bereit sein, der Stunde unseres Todes mit zuversichtlicher Hoffnung zu begegnen, so wie Paulus der seinen konnte! – Thomas A. Tarrants 2
Manchmal überkommt mich die Sehnsucht nach dem Himmel
und der Herrlichkeit, die ich dort erblicken werde.
Welch eine Freude wird es sein,
wenn ich meinen Erlöser
in jener wunderschönen goldenen Stadt sehe.
Für unsere Villa werden wir nie Miete zahlen müssen;
die Steuern werden nie fällig.
Unsere Kleider werden nie abgenutzt sein,
sondern immer farbenfroh und neu.
Wir werden weder Hunger noch Durst leiden,
noch in Armut dahinvegetieren;
denn all die reichen Gaben des Himmels
werden seinen heiligen Kindern zuteilwerden.
– Frederick Martin Lehman (1868–1953)
Deinen Blick auf die Ewigkeit bewahren
Wenn wir Jesus um Ermutigung bitten, um Schwierigkeiten zu bewältigen, die wir selbst, unsere Freunde, Angehörige oder andere Menschen in unserem Umfeld erleben, ist es wichtig, das zukünftige Leben nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn wir uns die Bibelstellen über die Herrlichkeit des Himmels im Vergleich zu Schmerz, Kummer und Problemen dieses Lebens vor Augen führen, ist das eine wunderbare Gewissheit: Jeder, der Jesus vertraut, hat eine wunderbare Zukunft vor sich!
Lasst uns nicht so sehr auf die Schwierigkeiten der Gegenwart fixiert sein, dass wir die Ewigkeit aus den Augen verlieren. Gott wusste, dass seine Kinder seine Zusicherungen einer himmlischen Zukunft brauchen würden, um Hoffnung zu schöpfen. Sein Wort fordert uns auf: „Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. Denkt über das nach, was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen“ (Philipper 4,8). Dies ist eine treffende Beschreibung wie es im Himmel ist.
In der Offenbarung beschreibt Johannes den neuen Himmel und die neue Erde, was uns hilft, unseren Fokus anzupassen:
Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der alte Himmel und die alte Erde waren verschwunden. Und auch das Meer war nicht mehr da. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen wie eine schöne Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat. Ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen:
„Siehe, die Wohnung Gottes ist nun bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein. Er wird alle ihre Tränen abwischen, und es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben. Denn die erste Welt mit ihrem ganzen Unheil ist für immer vergangen.“
Und der, der auf dem Thron saß, sagte: „Ja, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,1–5).
Eines Tages werden wir die Ewigkeit im Himmel verbringen, einem Ort ewiger Liebe und Freude: „Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr je gehört und kein Verstand je erdacht, was Gott für diejenigen bereithält, die ihn lieben“ (1 Korinther 2,9).
Wir können Gottes Verheißungen über den Himmel zu einem festen Bestandteil unseres Glaubens machen, so wie wir es mit dem Wissen um unsere Erlösung getan haben. In Zeiten der Dunkelheit können wir uns auf diese Verheißungen stützen. Gott musste uns die gewaltigen Realitäten, die uns im Himmel erwarten, nicht im Voraus offenbaren. Aber er wusste, dass uns diese Vision der Zukunft motivieren und uns helfen würde, die Herausforderungen des Alltags weiterhin zu meistern.
So gesegnet wir auch durch seine Erlösung sind und so wichtig unsere Rolle als seine Boten in dieser Welt ist, müssen wir trotzdem mit Herausforderungen, Schwierigkeiten und Kämpfen rechnen. Doch selbst darin sind wir nicht allein. Er überschüttet uns mit seinen Segnungen und führt uns durch die Schwierigkeiten des Lebens. Er ist stets größer als unsere Probleme.
Wenn du neue Kraft brauchst, dich erschöpft oder verausgabt fühlst, erinnere dich selbst an die Realität des Himmels. Dann erinnere dich daran, was er auf dieser Erde vollbringt und wie wichtig deine Aufgabe und dein Platz als eines seiner Kinder ist. Begegne deinen Schwierigkeiten mit Glauben und Mut, im Wissen, dass du durch dein Beispiel anderen die Möglichkeit geben kannst, Hoffnung in Jesus und die Wahrheit zu finden, nach der sie sich sehnen. – Maria Fontaine
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